Antikvariat Bastion facebook
AntikvariatCZ Google+

1680 - Matthäus Merian

(Nebehay-Wagner 406)

Martin Zeiller - Topographia Bohemiae Moraviae et Silesiae dast is Beschreibung und eigentliche Abbildung der Vornehmbsten und bekanndtisten Stätte und Plätze in dem Königreich Boheim und einverleibten Landern, Mähren und Schlesien. An tag gegeben undt Verlegt durch Matthaeum Merian In Franckfurt, 1650. Folio. 4°. doppel-bis vierblattgroße Kupfertafeln. Kupfertitel mit figuralen u. heraldischer Umrahmung. S 3-192,8 Bl. (Register), 1 Bl. (Kupferstichverz.).


Es gibt 4 Ausgaben mit minimalen Unterschieden:

1.Ausgabe: 1650
Kennzeichen: Seite 3, Zeile 6 „bekandtischen“
Seite 5, Zeile 1 „HussiteKrieg“

2.Ausgabe: Datiert 1650,ausgegeben um 1660.
Kennzeichen: Seite 3,Zeile 6 „bekandtesten“
Seite 5, Zeile 1 „Hussiten Krieg“
Die 1. und 2. Ausgabe sind qualitativ sehr gut:weißes Papier,guter Druck und ausgezeichnete Kupferstiche.

3.Ausgabe: Datiert 1650 ,ausgegeben um 1680
Graues Papier, grobe Lettern, die Kupfer abgenutzt
Kennzeichen: Seite 5, Zeile 1 „Husiten-Krieg“
Seite 6, Zeile 2 von unten beginnt „den Gotonis“statt „auß den Gotonis“,wie bei allen anderen Ausgaben

4.Ausgabe: Ohne Datierung,ausgegeben um 1700
Genauer Nachdruck der 3.Ausgabe unter Verwendung von Restbeständen dieser Ausgabe. Die Kupfer sind meist sehr matt, die Platten der beiden großen Ansichten von Prag sind aufgestochen.
Kennzeichen: Seite 5, Zeile 1 „Hussiten-Krieg“
Seite 19 irrtümlich als 91 bezeichnet.

Ein Nachdruck erschien in Kasel und Basel 1960

Die Zahl der Kupfertafeln und Textseiten ist in allen Ausgaben gleich. Die Stiche sind fast durchwegs doppelblattgroß,lediglich die beiden Ansichten von Prag sin vier- bzw. dreiblattgroß. Blattgröße der doppelblattgroßen Tafeln 31,5 x 39 cm, Bildausschnitt cca 20,5x32 cm. Die Kupfertafeln selbst sind nicht numeriert, doch weist das Kupferstichverzeichnis eine Zählung der Tafel auf, die im Folgenden auch verwendet wurde. Die beiden großen Ansichten von Prag sind in diesem Verzeichnis als 2 bzw. 3 Tafeln gezählt. Nicht gezählt und nicht einmal erwähnt in diesem Verzeichnis ist die letzte Tafel (Trachenberg). Sie Dürfte auch häufig fehlen. Sowiet nicht anders angegeben weisen die Tafeln keine Künstlerbezeichnungen auf.Nach der laufenden Zählung ist die jeweilige Textseite angegeben.

23. 80 Thabor [Tabor]